KOSTENLOSES Reanimationstraining

Für den Notfall, den es nie geben soll – Reanimationstraining und ein neuer Automatischer Defibrillator im Sportheim für unsere Sicherheit 

Wahrscheinlich haben wir alle noch die Szenen der Europameisterschaft 2021 vor Augen. Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen torkelt und fällt auf dem Spielfeld einfach um – körperlich topfit und mit gerade einmal 29 Jahren. Nur durch das richtige und zügige Handeln konnte ihm das Leben gerettet werden. Aufgrund von genetisch bedingten Herzrhytmusstörungen war es zum so genannten Kammerflimmern gekommen. Nur durch unmittelbare Herzdruckmassagen und den Einsatz eines Defibrillators konnte der “Plötzliche Herztod” bei Eriksen abgewendet werden. 

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig im Sport und auch im Alltag richtiges, schnelles und entschlossenes Handeln im Notfall ist. Durch eine Kampagne des DFB wurde der TuS-Vorstand auf dieses Thema aufmerksam. Der DFB unterhält eine enge Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung und bietet Sportvereinen kostenlose Trainings für die Reanimation im Falle eines Herzstillstandes an. 

Wir haben dieses Trainingsangebot gern angenommen und für die Möglichkeit sehr dankbar. Am 05. Februar haben wir im Sportheim eine ca. 90 minütige Schulung durch die Trainer der Deutschen Herzstiftung erhalten. Artjom und Ramon haben uns in einem kurzen und prägnanten Theorieteil die medizinischen Hintergründe erklärt, aus Ihrer Praxis als Rettungssanitäter erzählt und uns anhand von sehr realen Beispielen aus dem Fußball (mit gutem und mit schlechtem Ausgang) verdeutlicht, dass es kein falsches Handeln geben kann – außer nichts zu tun. 

In einem praktischen Teil haben alle Teilnehmer Ihr erlerntes Wissen an Trainingspuppen anwenden können. Hierbei kamen auch automatische Defibrillatoren zum Einsatz. 

lassse T.u.S. Bargstedt

Das Foto zeigt Lasse bei der Herzdruckmassage. Diese ist noch viel wichtiger als die Mund-zu-Mund-Beatmung. Im Fall der Fälle sollte sie ununterbrochen angewendet werden, bis der Rettungsdienst eintritt oder die Person wieder bei Bewusstsein ist.  

Ebenfalls zu sehen ist ein Automatischer Defibrillator (AED). Ein solches Gerät hängt zur Sicherheit aller im Sportheim. Hoffen wir alle, dass er niemals gebraucht wird. 

Informationen zu diesem Thema findet Ihr auch hier: Deutsche Herzstiftung e.V. 

 

 

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